| Interdisziplinäre Suchübung |
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Um einen professionell organisierten und möglichst strukturierten Suchablauf zu ermöglichen, wurden entsprechend des angenommenen Übungsszenarios mittels Computer Suchfelder geschaffen, welche das zu überprüfende Gebiet unterteilten (siehe Fotos). Folgend entstandene Karten sowie die dazugehörigen GPS-Daten wurden an die Suchkräfte übergeben, um diese damit ins Gelände zu schicken, wobei die FF Mallnitz die Personen für die Suchketten stellte und den Mannschaftstransport übernahm. Um eventuell vorhandene Spuren der zu suchenden Personen nicht durch die der Suchkräfte zu überdecken, durchsuchten als erstes die Hundeführer mit ihren Hunden das Gebiet. Erst nach ihnen wurden die Suchgruppen losgeschickt, welche folgendem System entsprachen: Zwei Flügelmänner, welche mit GPS- und Funkgeräten ausgestattet, die äußeren Begrenzungen der Teams bildeten und so die vorgegebenen Suchfeldergrenzen abgingen, sowie den Suchkräften, welche sich zwischen diesen beiden in einer Suchkette in Rufabstand aufgereiht hatten. Wenn ein Suchfeld bewältigt worden war, wurden die Daten der GPS-Geräte auf den Computer des Einsatzleiters übertragen, um so einen optimal organisierten Übungsablauf zu garantieren. Die Resultate dieser Übung waren folgende: Alle Personen konnten innerhalb kürzester Zeit von Hunden sowie Suchtrupps gefunden werden. Durch die GPS – gesteuerte Suche konnte schon während des Suchablaufes genau kontrolliert werden, welche Gebiete schon durchsucht bzw. noch ausständig waren. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Hundeführern und Bergrettern funktionierte sehr gut und die unterschiedlichen Kompetenzen ergänzten einander perfekt. Die Haupterkenntnis dieser interdisziplinären Suchübung war allerdings die, dass, auch wenn eine GPS – organisierte Suche auch im Ernstfall primär einen gewissen zeitlichen Vorbereitungsrahmen bedeutet, der Einsatz dadurch aber wesentlich strukturierte und folglich effektiver erfolgen kann. Fotos |